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Volleyball –Sportart Nr. 1 in der Welt

Nach FIVB- Angaben ist der Volleyball-Verband mit 218 Mitgliedsländern und 998.500.000 (ca. Eine Milliarde) gemeldeten Mitgliedern der größte Sportverband der Welt. Weitere Infos finden Sie auf www.volleyball-verband.de

Der Amerikaner William G. Morgan entwickelt Ende des 19. Jahrhunderts einen winterlichen Ausgleichssport mit dem Namen „Mintonette“. 1895 gibt Professor Alfred T. Halstead vom Springfield-College dem Spiel seinen Namen, der aus dem englischen „volley“ (Flug) abgeleitet ist. In den folgenden Jahren verbreitete sich die Sportart über Kanada (1900) in die ganze Welt:

  • 1926 nach Deutschland
  • 1955 wurde der Deutsche Volleyball-Verband gegründet
  • 1957 in Württemberg
  • 1968 beim SC Weiler.
  • 1972 Olympiade in München (Durchbruch in Deutschland)

 

Über 40 Jahre Volleyball beim SC Weiler

Ende der sechziger Jahre versuchte eine kleine Gruppe von Jedermänner und später einige Dienstagsfrauen eine in Deutschland noch nicht sehr bekannte Sportart namens "Volleyball" zu spielen.
Wenn auch die Voraussetzungen nicht optimal waren, unsere Gymnastikhalle war nur 9 x 12 m groß, so war doch die Begeisterung und Faszination von diesem Spiel von Anfang an da.Sofort wurde ein Trainingsabend (Montag) festgelegt und das Volleyballtraining begann. Die Freude an Bewegung und Spiel als Ausgleich zur Tagesarbeit zog immer mehr Volleyball-Interessenten am Montag in die Gymnastikhalle. Volleyball eignet sich ganz besonders für den Freizeitsport. Das Verletzungsrisiko ist gering, da ein unmittelbarer kampfbetonter Körperkontakt zum Gegner fehlt. Trotzdem bietet dieses Spiel in sportlicher Hinsicht hervorragende Möglichkeiten.
Wir hatten nur ein Problem, gegen welche Mannschaft sollten wir spielen. Es waren keine Gegner da! Auch andere Vereine versuchten bald, das Volleyballspiel in ihrem Verein einzuführen. Von Reichenbach/Fils und dem TSV Lichtenwald wurden wir eingeladen, Netz, Ball und Spielregeln mitzubringen. Somit wurde Nachbarschaftshilfe praktiziert.

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Freizeit Volleyball Herren 1979 Freizeit Volleyball Damen 1979

 

Das erste Volleyball-Turnier wurde jedoch erst am 26.01.1974 in der für uns "großen" Ebersbacher Marktschulhalle vom Ortsjugendring Ebersbach organisiert. Im Dezember 1974 folgte gleich ein Turnier beim TGV Roßwälden. Der SC Weiler siegte bei den Männern, und auch die Frauen gewannen in ihrem ersten Turnier den Pokal. Somit war der Durchbruch geschafft. Im Herbst meldete Dieter Kassner vom SC Weiler bei der ersten Volleyballfreundschaftsrunde 1975/76, die vom TSV Gruibingen gegründet wurde, eine Männermannschaft an.

In der Saison 1976/77 startete der SCW mit einer Herren-Mannschaft in der offiziellen Runde des Württembergischen Volleyball-Verbandes und leitete somit den Beginn der aktiven Volleyball-Mannschaften beim SCW ein. Aus heutiger Sicht mit großem Erfolg.
Gleichzeitig, also 1976/77, angeregt durch die Initiative des TSV Gruibingen, wurde die Abteilung Volleyball vom Turngau Staufen übernommen. Unser Volleyballfreund Gottfried Wiest, von der TGV Roßwälden, wurde zum Gau-Volleyball-Wart gewählt und erledigte diese Aufgabe 26 Jahre mit sehr großem Erfolg. Aus damals 11 Männermannschaften entwickelten sich bis heute ca. 80 Mannschaften, die im Jugend-, Damen- und Herrenbereich in verschiedenen Altersklassen antreten. Am Ende jeder Saison fand damals bei Musik und Tanz die Siegerehrung aller Mannschaften statt. Zwischen 300 und 400 Volleyballer trafen sich bei diesem großen Abschlussfest zum Volleyball Ball des Turngau Staufen.

Die Erfolgsgeschichte der SCW-Volleyballer nahm seinen Anfang. Abteilungsleister Kurt Stieper konnte 1986 Martin Kreher und Siggi Funk als Damentrainer gewinnen.
Martin trainiert somit seit 26 Jahren die Weilermer Volleyballer: Zuerst die Damenmannschaften, später als Spielertrainer die 1. Herren und die vielen Jugendmannschaften des SC Weiler. Er vor allem hat den SC Weiler zur Volleyballhochburg gemacht. Die Erfolge kannten keine Grenzen: Bei den Damen Aufstieg von der B-Klasse – A-Klasse und 5 Jahre Bezirksliga. Bei den Herren Aufstieg von der B-Klasse – A-Klasse – Bezirksliga – Landesliga – Oberliga und Regionalliga.

 

Beachvolleyball

Die Wiege des Beachvolleyballs steht in Kalifornien. Dort wird in den 20er Jahren am Strand von Santa Monica erstmals auf Sand gebaggert. Zunächst stehen sich jedoch jeweils sechs Spieler gegenüber. Erst ab 1932 wird Zwei-gegen-Zwei gespielt. Die sechziger Jahre waren der Ursprung des Beach-Volleyball-Lifestyles, der bis heute für die Sportart typisch ist: Strand, Sonne, Meer, athletische Spieler und weibliche Fans!

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4 SCW Beachteams bei der Württ. Meisterschaft 2001

 

Das Erfolgsgeheimnis des Beach-Volleyballs: Die Sportart ist ebenso leicht erlernbar wie verständlich, ihre Ausführung unter freiem Himmel macht einfach jedem Spaß, dem Urlauber, der nur zweimal im Jahr einen Volleyball anfasst, genauso wie dem Vereinsspieler, der auch im Sommer von seinem Sport nicht lassen kann.

Höhepunkt des SCW Beachfiebers war 2001 die Teilnahmevon 4 SCW- Beachteams bei der Württembergischen Meisterschaft in Ludwigsburg. Damit stellte Weiler 4 von 16 Teams bei der Württ. Meisterschaft. Kein anderer Württembergischer Verein konnte sich mit so vielen Teams für die WM qualifizieren. Nicht mal TV Rottenburg oder der SV Fellbach. Die SCW Beachteams waren: Stieper/Funk, Morbach/Boockmann, Hainmüller/Kreher und Radermacher/Klein.
2000/2001 baut der SC Weiler die vereinseigene Beach-Volleyball-Anlage mit 2 Spielfeldern, 2007 erfolgt der Bau einer Schutz- und Umkleidehütte. Die besten Voraussetzungen für das Lernen des Volleyballsports sind somit beim SC Weiler gegeben.