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3:1 vs TSV Leinfelden (22:25; 25:19; 25:20; 25:22)
0:3 vs SV Fellbach 4 (26:28; 13:25; 17:25)

Mit einem nahezu vollbesetzten Kader wollten die Herren des SC Weiler den dritten Saisonsieg in Serie einfahren. Das Team von Spielertrainer Oliver Zieker musste lediglich auf seinen erkrankten Zuspieler Dennis Kümmerle verzichten. So musste Oliver Zieker selbst die Zügel im Zuspiel in die Hand nehmen. Auf der Diagonalposition gab Volker Hurth sein Saisondebüt. Die Außenangreifer Fabian Voith und Paul Stieper so wie die beiden Dauerbrenner im Mittelblock Michael Höflinger und Jonas Esterl komplettierten die Startaufstellung im ersten Heimspiel der Saison gegen den TSV Leinfelden.

Jedoch fand das Weiler Team nur schwer in die Partie. Immer wieder schlichen sich im ersten Satz Fehler im Spielaufbau und Unstimmigkeiten in der Blockarbeit ein. Durch viele Fehler - insbesondere im eignen Aufschlag - machte man den Gegner aus Leinfelden stark und gab den ersten Satz mit 22:25 ab. Die Zeichen standen nun auf Neustart, denn man wollte auch den zahlreichen Zuschauern einen Heimsieg bieten. In gleicher Formation und mit Einsatz von Libero Philipp Wagner wurde in Durchgang zwei schnell ein komfortabler Punktevorsprung erspielt. Mit präzisere Annahmen und einem cleveren Angriffsspiel entschieden die Weiler Herren schließlich den zweiten Satz mit 25:19 für sich.

Mit diesem Satzgewinn kam auch spürbar die Sicherheit in allen Spielelementen zurück. Zuspieler Oliver Zieker konnte seine Angreifer über alle Positionen variantenreich in Szene setzen. Ein Aufschlag durch den eingewechselten Benedikt Engel brachte die Leinfelder unter Druck und schließlich den Gewinn des dritten Durchgangs mit 25:20. Der vierte Satz war lange Zeit wieder hart umkämpft. Die Gäste legten nochmals in Angriff und Aufschlag eine Schnippe nach. Dies hatte zur Folge, dass das Weiler Spiel zur Mitte des Satzes wieder unruhiger wurde und sogar einem Rückstand hinterhergelaufen werden musste. Eine Aufschlagserie von Paul Stieper und selbstbewusste Angriffe brachte das Weiler Team jedoch wieder zurück ins Spiel und in Führung. Ein erfolgreicher schneller Angriff über die Mitte führte schließlich zu drei Matchbälle für den SCW. Es benötigte den zweiten, um mit 25:22 den Sack endgültig zuzumachen und den dritten Sieg in Serie einzufahren. So stand am Ende ein 3:1 Arbeitssieg, den sich der SC Weiler - den ersten Satz ausgenommen - aufgrund einer souveränen Mannschaftsleistung auch verdient hat.

Im zweiten Spiel am doppelten Heimspieltag ging es schließlich gegen den Favoriten aus Fellbach. Mit kleinen Veränderungen zur Partie gegen Leinfelden startete der SC Weiler selbstbewusst in das Spitzenspiel des Spieltags. Auf Außen kam Frank Stieper für Fabian Voith und auf der Diagonalen Guido Hinderberger ins Team. Insbesondere die Erfahrung von Frank Stieper brachte zunächst viel Ruhe und Organisation ins Weiler Spiel. Eine starke Blockarbeit auf beiden Seiten führte zu einem intensiven und ausgeglichenen ersten Durchgang. Am Ende fehlte dem SCW insbesondere bei langen Ballwechseln das Quäntchen Glück. Und so ging der erste Satz denkbar knapp mit 26:28 an die Gäste aus Fellbach.

In Durchgang zwei wurde die Position des Zuspielers auf Fellbacher Seite neu besetzt. Insbesondere deshalb wurde schnell deutlich, weshalb der SV Fellbach mit an der Tabellenspitze steht. Und so taten sich Block und Abwehr des SCW äußerst schwer gegen stark in Szene gesetzte Fellbacher Angreifer. Mit einem deutlichen 13:25 entschied Fellbach den zweiten Satz folglich für sich. Weiler fand im dritten Satz wieder etwas besser zurück in die Partie, hatte jedoch immer wieder mit den Aufschlägen des Gegners zu kämpfen, Dies hatte zur Folge, dass immer wieder ein paar Punkte in Serie und am Ende auch der Satz mit 17:25 abgegeben werden musste. So stand mit dem 0:3 die erste Niederlage der Saison gegen einen an diesem Tag zu starken Gegner fest.

Felix Bäuerle, Benedikt Engel, Jonas Esterl, Guido Hinderberger, Michael Höflinger, Volker Hurth, Frank Stieper, Paul Stieper, Fabian Voith, Philipp Wagner und Spielertrainer Oliver Zieker

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